seit 2018 shape ich Skateboards nach Wunschvorstellung.
Auf Bestellung. Damit nichts verkommt.
Ich verzichte auf Epoxid, gefärbte Schichten und Lacke.
Epoxid ist für das Verleimen von Skateboards überdimensioniert. Ein Tail nutzt genauso schnell ab. Außerdem bricht ein Epoxyboard oft abrupt, wenn die Energieübertragung zu lokal wird. Was ein Rail oder Coping immer schafft. Die Epoxyschicht bricht und reißt das Holz mit. Was die Kraftübertragung beim Pop angeht, skatest Du eher die Epoxyschicht als das Holz. Und der ökologische Aspekt: Epoxid ist während der Verarbeitung ein hochgiftiger Kleber, und es gibt immer und überall Reste, die entsorgt werden müssen. Fragwürdig ist auch der Arbeitsschutz in großen Gewinnorientierten Fabriken in z.Bsp. China und Mexiko.
Mein wasserbasierter Leim, der von vielen großen Skateboardfirmen genutzt wird, sorgt für enorme Festigkeit und schnelle Kraftübertragung also starken Pop. Der Leim geht eine Verbindung mit dem Holz ein und ist elastisch genug, die Stärke und Biegsamkeit des Holzes zu übernehmen. So skatest Du das Holz. Soweit das Holz sich biegen kann, soweit biegt sich auch Dein Board. Mein Leim ermöglicht eine weichere, holztypische Bruchdynamik oft weniger gefährlich und besser sichtbar im Vorfeld (Haarrisse, Knacken). Und der ökologische Fußabdruck ist bei einem Verbrauchsgegenstand wie einem Skateboard nicht zu unterschätzen.
Das Färben von Skateboardfurnier ist ein energieaufwendiger Schritt, der erst geschieht, nachdem das Holz eigentlich schon verarbeitungsfertig ist: Das bereits trockene Furnierholz wird in Farbe getränkt und dann erneut im Ofen getrocknet. Ein Board mit Klarlack zu versiegeln hinterlässt Gift. Ich versiegele meine Boards Naturhartwachs.
Skate and smile!
Peter

